Sind Sie bereit für eine Veränderung?
Der Spatz3 Magenballon bietet dank seiner Höhen- und Volumeneinstellbarkeit (Adjustierbarkeit) eine deutlich höhere und länger anhaltende Erfolgsquote. Er unterstützt Patienten nachhaltig dabei, gesunde Essgewohnheiten zu verankern.
Wenn wir von „Veränderung“ sprechen, geht es nicht nur um die reine Gewichtsreduktion. Da der Ballon anpassbar ist und dadurch eine längere Behandlungsdauer ermöglicht, ebnet er den Weg zu einem dauerhaft gesünderen Lebensstil. Er hilft dabei, das Essverhalten grundlegend zu verändern und eine neue, bewusste Einstellung zu Nahrungsmitteln zu entwickeln.
Gründe für die Wahl des Spatz3 Magenballons
Kein chirurgischer Eingriff / Ambulante Behandlung
Schnelle Rückkehr in den Alltag: Unmittelbar nach der Behandlung wieder voll einsatzfähig
Flexibel anpassbar: Das Volumen kann jederzeit vergrößert oder verringert werden
Hohe Erfolgsquote
Langfristige Verhaltensänderung: Aufbau gesunder Ernährungs- und Essgewohnheiten
Ist der Spatz3 Magenballon für mich geeignet?
Der Spatz3 Magenballon ist für Sie geeignet, wenn:
Ihr Body-Mass-Index (BMI) bei 27 kg/m² oder höher liegt.
Sie sich zuvor keiner bariatrischen Operation (Obezite cerrahisi) unterzogen haben.
Sie nicht nur Gewicht verlieren, sondern auch Ihr Essverhalten und Ihre Einstellung zur Ernährung nachhaltig verbessern möchten.
Keine schweren Erkrankungen der Nieren, Leber oder des Herzens vorliegen.
Keine Abhängigkeit von Alkohol oder Suchtmitteln besteht.
Sie nicht schwanger sind.
Das Einsetzen des Spatz3 Magenballons
Das Einsetzen des Magenballons erfolgt endoskopisch unter einer leichten Dämmerschlaf-Anästhesie (Sedierung). Nach dem Platzieren im Magen wird der Ballon mit einer Kochsalzlösung befüllt. Die Patienten können die Klinik in der Regel bereits wenige Stunden nach dem Eingriff wieder verlassen. Das Spatz-System kann später flexibel verstellt, im Volumen reduziert oder vollständig entfernt werden.
Ablauf: Einsetzen, Anpassen und Entfernung des Ballons
1. Das erste Einsetzen (Hinterlegung / Insertion)
Vor dem Eingriff wird das medizinische Profil des Patienten durch gründliche Voruntersuchungen (ggf. Bluttests, Röntgenaufnahmen des Brustkorbs und EKG) detailliert analysiert. Alle Patienten beginnen 24 Stunden vor dem Eingriff mit einer rein flüssigen Diät und dürfen ab Mitternacht vor dem Einsetzen keinerlei Nahrung oder Flüssigkeit mehr oral zu sich nehmen.
In den ersten 3 bis 5 Tagen nach dem Einsetzen können leichte Beschwerden und Übelkeit auftreten. Dies ist eine natürliche Reaktion des Körpers, der sich an den Fremdkörper im Magen gewöhnt. Zur Linderung dieser Symptome werden unterstützende Medikamente verabreicht.
2. Die Volumenanpassung (Adjustierung)
Das Ballonvolumen kann durch einen kurzen, etwa 15-minütigen endoskopischen Eingriff angepasst werden.
Vorbereitung: Bereits 3 Tage vor der Anpassung ist bei allen 3 Hauptmahlzeiten eine flüssige Diät einzuhalten; ab Mitternacht vor dem Eingriff gilt eine strikte Nüchternheit.
Durchführung: Die Anpassung erfolgt unter Sedierung. Wie beim ersten Einsetzen kann der Patient die Klinik bereits nach wenigen Stunden verlassen.
Gründe für eine Anpassung: Bei anhaltender oder starker Übelkeit kann das Volumen verringert werden. Lässt das Sättigungsgefühl nach oder stagniert der Gewichtsverlust, kann das Ballonvolumen vergrößert werden.
3. Die Entfernung des Magenballons
Die Entfernung des Magenballons erfolgt ebenfalls schonend auf endoskopischem Weg.
Auch hier ist 3 Tage vor dem Eingriff eine flüssige Diät einzuhalten und ab Mitternacht vor der Entfernung Nüchternheit erforderlich.
Der Eingriff wird unter Sedierung durchgeführt. Bereits 1 Stunde nach der Entfernung können Sie aus der Klinik entlassen werden.
Im Anschluss an die Entfernung schließt sich ein 12-monatiges Nachsorge- und Verhaltenstherapieprogramm an, um die erzielten Erfolge langfristig zu sichern.
